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Die sundische Wiese wurde seit Ende der 30er Jahre militärisch genutzt.Sie war Bombenabwurfszielgebiet der Luftwaffe Göhrings. Nach dem 2.Weltkrieg wurde der nördliche Teil der Sundischen Wiese als Schießplatz durch die Nationale Volksarmee und nach der Wende bis 1992 durch die Bundeswehr in Besitz genommen. Größtes Weißdünengebiet:Im Nordosten der Sundischen Wiese, in der Nähe von Pramort, befindet sich das größte unbewaldete Weißdünengebiet an der deutschen Ostseeküste. Das östliche Randgebiet der Hohen Düne ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Schutzzone I des Nationalparks. Dieses Gebiet wurde vom Nationalparkamt für Besucher erschlossen und gerade im Frühling 1997 wurde ein provisorischer Bohlensteg gelegt und eine Aussichtsplattform eingeweiht. Räumungsaktion:Durch starken Wind wurde alte Munition freigelegt, die beräumt werden musste. Deshalb wurde ab 01.05.1997 der Wanderweg gesperrt. Ende Juli begann die Firma Koch aus Oranienburg im Auftrag des Munitionsbergungsdienstes M-V mit der Bergung der alten Kampfmittel. Im Zeitraum vom 21.07.-14.10. wurde eine Fläche von 56344 m² mit einer modernen Siebanlage 43000 m³ Erde von Munition befreit. Es wurden 26399 Stück Munition sowie 20685 kg Munitionsschrott geborgen, abgeliefert und vernichtet. Nach den Räumungsarbeiten:Nach Abschluß der Räumungsarbeiten sollte der Wanderweg Hohe Düne eigentlich wieder freigegeben werden, aber die Freigabe ist trotz allen Bemühungen des Nationalparkamtes nicht erfolgt . Weiterhin weisen Warnschilder darauf hin, dass ca. 900 ha des Nationalparks munitionsverseucht sind und dass das Betreten dieser Fläche strengstens verboten ist. Durch dieses Verbot geht ein herrlicher Blick auf die Hohe Düne, das Windwatt, die Werderinseln, den Bock und auf Hiddensee verloren.
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